Voreinstellung Deutschland: Speisen 7 % · Getränke 19 %Quelle und Ausnahmen

Mit deinen Mengen und Nettopreisen

Rezeptkosten berechnen: was dein Rezept an Ware kostet

Die Rezeptkosten werden auf die geplanten Portionen verteilt. Das Kuchenbeispiel kostet 8,85 € an Ware und 0,369 € je geplanter Portion. Hier prüfst du deine Rezeptur vor der Produktion.

Durchgerechnetes Beispiel

Apfelkuchen vom Blech

Einkaufspreise netto. Beispielwerte sind Rechenannahmen, keine Marktpreise.

Apfelkuchen vom BlechDein Gericht
Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Ausbeute / Putzverlust

Gib den verbleibenden Anteil nach dem Putzen und nach einer weiteren Verarbeitung an. Ohne Eintrag wird kein Verlust angesetzt.

Weitere variable Kosten

Zum Beispiel Verpackung. Diese Kosten bleiben vom Wareneinsatz getrennt.

Fertigmenge (geplant)

Gebinde und Preis derselben Ware werden in allen Verwendungen gemeinsam geändert. Mengen und Ausbeute gelten je Verwendung.

So entsteht das Ergebnis

Die Rechnung verwendet intern ungerundete Werte. Angezeigte Näherungen sind mit ≈ gekennzeichnet.

  1. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor500 · 1 ≈ 500 g
  2. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis500 · 25.000 · 22,5 ≈ 0,45 €
  3. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor200 · 1 ≈ 200 g
  4. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis200 · 1.000 · 1,1 ≈ 0,22 €
  5. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor250 · 1 ≈ 250 g
  6. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis250 · 1.000 · 8,4 ≈ 2,1 €
  7. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor4 · 1 ≈ 4 Stück
  8. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis4 · 180 · 32,4 ≈ 0,72 €
  9. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor250 · 1 ≈ 250 ml
  10. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis250 · 1.000 · 1,05 ≈ 0,263 €
  11. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor21 · 1 ≈ 21 g
  12. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis21 · 500 · 1,8 ≈ 0,076 €
  13. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor1.800 · 0,8 ≈ 2.250 g
  14. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis2.250 · 10.000 · 22 ≈ 4,95 €
  15. Rohbedarfverwendbare Menge / Ausbeutefaktor5 · 1 ≈ 5 g
  16. Wareneinsatz nettoRohbedarf / Gebindemenge × Gebindepreis5 · 500 · 7,5 ≈ 0,075 €
  17. Gesamte erfasste Kosten nettoLebensmittelkosten + weitere variable Kosten8,853 · 0 ≈ 8,853 €

Steuer und Kostenbasis

Deutschland: Für Restaurant- und Verpflegungsdienstleistungen gilt der ermäßigte Satz von 7 %, ausgenommen die Abgabe von Getränken. Getränke werden regelmäßig mit 19 % berechnet; mögliche Ausnahmen und Lieferungen sind gesondert zu prüfen. Die Voreinstellung entscheidet deinen Steuerfall nicht. Wähle den Satz je Verkaufsposition. Kombiangebote aus Speisen und Getränken zu einem Gesamtpreis teilst du auf die Positionen auf. Einkaufspreise sind netto; nicht abzugsfähige Vorsteuer, Kleinunternehmerfälle und Ausland bildet dieser Rechner nicht gesondert ab. Rechenhilfe, keine Steuerberatung.

Stand der Steuersätze: 14.10.2026. Quellen und Grenzen

Die Zutaten bilden die Rezeptsumme

Übernimm den Nettopreis und die Menge des Gebindes vom Einkauf. Die verwendbare Menge ist das, was nach Putzen oder Schälen ins Rezept kommt. Eine eigene Ausbeute rechnet daraus den nötigen Rohbedarf.

Das Beispiel verteilt 8,85 € auf 24 geplante Portionen. Allein die Äpfel benötigen 2,25 kg Rohware und kosten 4,95 €. So kannst du einen großen Kostenanteil bis zur Zutat zurückverfolgen.

Geplante Portionen oder gemessene Fertigmenge

Die Portionszahl beschreibt deine Rezeptplanung. Bei einer Soße gibst du stattdessen die gemessene Fertigmenge nach dem Kochen an. Wasserverlust verändert den Preis je Kilogramm, obwohl die Zutatenkosten gleich bleiben.

Entstehen bei der Produktion nicht verkaufbare Stück, wechsle zur Chargenkalkulation. Dort verteilen sich die Kosten auf den verkaufbaren Teil. Ein niedrigerer Nenner erhöht den Betrag je Stück.

Unbekannte Preise offen lassen

Ein leerer Gebindepreis bedeutet unbekannt. Der Rechner zeigt bekannte Teilkosten und nennt die fehlende Zutat. Erst ein ausdrücklich kostenlos erfasster Preis zählt als vollständige Kostenangabe.

Beschaffe fehlende Nettopreise, bevor du aus den Kosten einen Verkaufspreis ableitest. Der als unvollständig markierte Bericht hilft dir dabei, die offenen Positionen wiederzufinden.

Noch offene Fragen

Kann ich Gramm und Milliliter mischen?

Innerhalb einer Zutat müssen Rezeptmenge und Gebinde dieselbe Mengenart verwenden. Gramm und Kilogramm passen zusammen, ebenso Milliliter und Liter. Eine Umrechnung von Gewicht in Volumen braucht eine Dichte und ist hier nicht vorgesehen.